Rems-Murr-Kreis (Druckversion)

Herzlich Willkommen auf der Seite zu den Radschnellverbindungen im Rems-Murr-Kreis

Erklärfilm Radschnellverbindungen: VM BadenWürttemberg/Die Wegmeister

Radschnellverbindungen sind ein wichtiges Instrument der Radverkehrsförderung zur Stärkung der wichtigsten Radpendlerachsen im Landkreis und zur Entlastung der Hauptverkehrsachsen auf Straße und Schienen.

Radschnellwege sind gut ausgebaute, direkt geführte, weitgehend kreuzungsfreie und damit sehr leistungsstarke Verbindungen zwischen Kreisen und Kommunen. Die Reisezeit auf den Radschnellwegen verkürzt sich im Vergleich zu herkömmlichen Radwegen vor allem durch die kreuzungsarme Streckenführung. Damit sind sie besonders für Pendler attraktiv, die den Weg von und zur Arbeit klimafreundlich zurücklegen wollen.

Merkmale einer Radschnellverbindung

Um eine Verbindung als Radschnellverbindung ausweisen zu können, müssen die im Land geltenden hohen Qualitätsstandards auf mindestens 80% der Gesamtstrecke eingehalten werden:

  • Länge über 5 km
  • Breite mindestens 4m
  • hohe Qualität der Fahrbahnoberfläche
  • Separation vom Fußverkehr
  • Geringe Verlustzeiten durch Anhalten und Warten
    • Nutzer bevorrechtigt an Knotenpunkten
    • weitgehend kreuzungsfrei (Über-/ Unterführungen)
  • beleuchtet
  • Betriebs- und Winterdienst
  • Mindestens 2.000 Nutzer/24h

Weitere Informationen zum Thema Radschnellverbindungen finden Sie auf der Seite des Ministeriums für Verkehr Baden-Württemberg.

RS 5 - Radschnellverbindung Schorndorf - Fellbach

Die Radschnellverbindung Schorndorf-Fellbach soll von Schorndorf über Waiblingen und Fellbach bis zur Gemarkungsgrenze Stuttgart führen und dort an den Radschnellweg von Stuttgart kommend über Bad Cannstatt anschließen. Sieben Kommunen werden an den Radschnellweg zwischen Schorndorf und Stuttgart angeschlossen.

Im Zuge einer Machbarkeitsstudie wurde die Verbindung zwischen Schorndorf und Fellbach auf das Potenzial für eine Radschnellverbindung hin untersucht. Im Mai 2019 wurde die Machbarkeitsstudie abgeschlossen. Im Rahmen der Studie wurden in acht Untersuchungsabschnitten insgesamt 30 mögliche Trassenführungen untersucht und bewertet, die als Grundlage für die planerische Ausarbeitung dienen. Der gutachterliche Vorschlag für die Vorzugstrasse hat eine Länge von 21,7 km. Die im Rahmen der Machbarkeitsstudie gewählte Vorzugstrasse muss nicht zwingend deckungsgleich mit der endgültigen Trasse sein. Diese kann erst im Rahmen einer späteren Planung verbindlich festgelegt werden.

Die technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit der rund 22 km langen Verbindung wurde im Rahmen der Machbarkeitsstudie nachgewiesen. Im Folgenden sind die Ergebnisse kurz zusammengefasst. Der Bericht zur Machbarkeitsstudie steht Ihnen zum Download zur Verfügung.

Ergebnis der Machbarkeitsstudie:

  • Gesamtlänge: ca. 22 km
  • Anbindung von 7 Kommunen
  • RSV-Standard auf 85 % der Strecke
  • Gesamtkosten: ca. 32 Mio. Euro
  • Potenzial: rund 2.800 Radfahrende / 24 h
  • Kosten-Nutzen-Faktor: 2,4

 

 

RS8 - Radschnellverbindung Ludwigsburg - Waiblingen

Die Radschnellverbindung Ludwigsburg - Waiblingen soll die beiden Landkreise Ludwigsburg und Rems-Murr miteinander verbinden und von Waiblingen über Remseck a. N. bis nach Ludwigsburg führen. Durch den Ausbau der nachhaltigen Radverkehrsmobilität sollen die Hauptverkehrsachsen beider Landkreise entlastet und drei Kommunen an den Radschnellweg angeschlossen werden.

Das Potenzial für eine Radschnellverbindung zwischen Ludwigsburg und Waiblingen wurde im Zuge einer Machbarkeitsstudie untersucht und das Ergebnis im Oktober 2019 in einem Abschlussbericht festgehalten. Im Rahmen der Studie wurden insgesamt drei mögliche Korridore ausgewählt und in einem Realitätscheck gegenübergestellt. Dabei konnten zwei potenzielle Trassen identifiziert und 31 Teilabschnitte näher untersucht werden. Durch die Beurteilung beider Trassenoptionen hat sich eine Vorzugstrasse mit einer Länge von 14,8 km herausgebildet. Anhand dieser konnte die technische und wirtschaftliche Umsetzbarkeit einer Radschnellverbindung nachgewiesen werden. Der endgültige Trassenverlauf wird erst im Rahmen der Planung bestimmt und festgehalten.

Die Machbarkeitsstudie steht Ihnen zum Download zur Verfügung.

 

Ergebnis der Machbarkeitsstudie:

  • Gesamtlänge: ca. 14,8 km
  • Anbindung von 3 Kommunen
  • RSV-Standard auf 80 % der Strecke
  • Gesamtkosten: ca. 31,1 Mio. Euro
  • Potenzial: rund 2.100 Radfahrende / 24 h
  • Kosten-Nutzen-Faktor: 1,9
http://www.radfahren-im-rmk.de/radschnellverbindungen/